Inbetriebnahme
Little-Least-Cost-Router
LLcr V1.41
Copyright © J.W.Schmitz-Hübsch
Letzte Änderung 02.01.2005
Inhaltsverzeichnis
In diesem Dokument ist die Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme des
Programms LLcr beschrieben:
Auf dem Router muss eine Firmware ab V3.10, V3.20, V3.50 (getestet)
oder eine höhere Version (ungetestet) aktiviert sein. Wenn dies nicht Fall ist,
müssen Sie die Firmware von der
LANCOM-Download-Seite
herunterladen. Wie sie geladen und aktiviert wird, ist bei der Firmware beschrieben. Die aktuelle Version von LLcr wurde mit der LANCOM-Firmware
V3.50 getestet.
Das Betriebssystem Windows NT 4.0 ab Servicepack 4, Windows 2000, Windows 95
B, Windows 98 oder Windows ME (alle getestet) muss installiert sein. LLcr wurde
von mir nicht unter Windows XP getestet. Sie müssen
- das Betriebssystem im Verzeichnis
C:\Winnt\
oder in
C:\Windows\
installiert haben,
- alle Programme in
C:\Programme\
installieren,
- unter Windows NT/2000 als Administrator angemeldet sind.
Das Filetransferprogramm Tftp.exe für das "Trivial File Transfer
Protocoll" gehört zu Windows NT/2000 und liegt im Verzeichnis
C:\Winnt\System32\.
Es handelt sich dabei um einen Tftp-Client, keinen Server. Verwechseln Sie Tftp
bitte nicht mit Ftp. Sie benötigen das Programm,
damit LLcr die Konfiguration des Routers
automatisch auslesen und wieder in den Router zurückschreiben kann. Das
Programm funktioniert auch unter Windows 95. Dieser Tftp-Client vom Microsoft funktioniert nicht unter Windows 98/ME.
Wenn Sie LLcr auch unter Windows 95/98/ME einsetzen wollen, können Sie den
Tftp-Client von
HaneWIN
verwenden (getestet mit Version 1.3). Er funktioniert auch mit Windows NT/2000. Das Programm ist Teil der Shareware-Paketes
"HaneWIN TFTP Server". Die Registrierung kostet 19 €
für eine private Nutzung. Das
Programm
installiert sich unter
C:\Programme\tftp.
Wenn Sie den Tftp-Client tftp.exe nach
C:\winnt\system32\tftp.exe
oder nach
C:\Windows\system\tftp.exe
kopieren, findet LLcr den Client automatisch. Ansonsten müssen Sie in LLcr den
Pfad bei
Tftp Programm
eintragen.
Falls Sie keinen der beiden Tftp-Clients verwenden, kann LLcr die Konfiguration
des Routers nicht automatisch auslesen und wieder in den Router
zurückschreiben. Wie Sie das selbst erledigen, können Sie im Kapitel
LLcr ohne Filetransferprogramm Tftp nachlesen.
Der Gebührenrechner TGeb V5.4, V5.4a oder eine höhere
Version (ungetestet) muss installiert werden. Das Programm kann kostenlos von
www.billiger-telefonieren.de
heruntergeladen werden. Die Installation ist auf der
TGeb-Installationsseite
ausführlich beschrieben. Sie können als Zielverzeichnis für TGeb
C:\TGeb\
oder
C:\Programme\TGeb\
angeben. Das ist das
TGeb-Programmverzeichnis.
LLcr unterstützt beide Varianten.
TGeb wird benötigt, weil LLcr nicht direkt auf die Informationen in der
TGeb-Tarifdatei zugreifen kann. Deshalb wirdTGeb von LLcr veranlasst, die
Tarife in die TGeb-LCR-Anbieterdatei
TGeb_lcr.txt
zu schreiben. LLcr liest diese Datei und errechnet für jedem Tag, jede Uhrzeit
und jede Tarifzone den günstigsten Anbieter.
LLcr funktioniert ab der Version 1.40 nicht mehr mit älteren
Versionen von TGeb.
Diese Beschreibung geht davon aus, dass Sie das Konfigurationsprogramm
LANconfig installiert haben. Sie benötigen LANconfig nur, wenn Sie die
erzeugten Konfigurationsdateien des Routers ansehen oder ausdrucken
wollen.
LLcr überprüft dazu in der
Registry,
ob LANconfig installiert ist.
Weiterhin benötigen Sie ein Werkzeug, um die Konfigurationsdatei des Routers
zu sichern und das Least-Cost-Routing im Router zu aktivieren. Dazu können Sie
LANconfig oder WEBconfig, Tftp, Telnet oder eine andere
Terminalemulation verwenden. Dies ist ausführlich im
Benutzerhandbuch ihres LANcom Office beschrieben.
Falls Sie zur Ermittlung des günstigsten Anbieters die Gesprächsdauer der
in der Vergangenheit geführten Telefonate heranziehen wollen, müssen Sie das
Monitorprogramm LANmonitor installieren. Auch das ist ausführlich im
Benutzerhandbuch Ihres LANcom Office beschrieben.
Letztendlich muss das Programm LLcr installiert werden. Es kann kostenlos von der
LLcr-Homepage
heruntergeladen werden. Die Installation ist einfach:
Die Bedienung von LLcr ist in der
Dialogbeschreibung
erläutert.
Wenn Sie keine unbekannte exe-Datei ausführen wollen, können Sie die
Entwicklungs- und Testumgebung von LLcr mit allen Sourcen von der
LLcr-Homepage
herunterladen und
LLcr.exe
selbst erzeugen. Auf den jeweiligen Homepages finden Sie die Sourcen von
freeWrap,
HelpSystem,
InfoZIP
und
Tcl.
Die Sourcen von TGeb
und
Tftp sind nicht veröffentlicht.
Sie müssen TGeb einmal aufrufen, damit das Programm seine
Initialisierungsdatei anlegt. Anderenfalls wird LLcr Ihnen einem Fehler melden.
Wie schon oben erwähnt, benötigen Sie den Telefongebührenrechner
TGeb, weil LLcr nicht direkt auf die Informationen in der
TGeb-Tarifdatei zugreifen kann. Deshalb schreibt TGeb die Tarife in eine Datei, die LLcr auswerten kann. Welche Anbieter dabei berücksichtigt
werden, wird von TGeb in so genannten "Anbieterprofilen" gespeichert.
Hier stehen die Anbieter und der gewählte Tarif (z.B. "01033 Deutsche
Telekom ISDN Standard").

TGeb bietet standardmäßig das Anbieterprofil "ohne Anmeldung",
bei der alle Call-By-Call-Anbieter berücksichtigt werden. TGeb steuert diese
Einstellung nicht über das Programm, sondern über die TGeb-Tarifdatei aus dem
Internet, die sich immer wieder ändert. Wenn Sie einen günstigeren Tarif
haben und das nicht ändern, werden andere Anbieter bevorzugt. Um es zu ändern,
müssen Sie spätestens für den Echteinsatz ein
eigenes Anbieterprofil erstellen. In dieser Dokumentation gehe ich davon aus,
dass Sie dieses Anbieterprofil "LLcr" nennen und es jetzt erstellen.
Dazu sind folgende Schritte erforderlich:
- Rufen Sie das Programm TGeb im Dialog auf.
- Wählen Sie "Übersicht > Anbieter und Tarife", um ein neues
Anbieterprofil anzulegen. Zuerst stellen Sie bei "Anbieterprofile"
das Profil "ohne Anmeldung" ein. Stellen Sie jetzt bei
"Gewählte Anbieter und Tarife" den Anbieter "01033
DeutscheTelekom" ein und wählen Sie in "Tarifwahl für
-" den richtigen ISDN-Tarif. Das Feld "Anbieter ohne Anmeldung immer in der Übersicht
zeigen" darf nicht aktiviert sein. Das Feld "0190-Anb.
ausblenden" wird ignoriert.
- Speichern Sie Ihr Anbieterprofil in "Anbieterprofile" unter dem
Namen "LLcr". Jedes hier eingetragene Anbieterprofil kann von LLcr
verwendet werden. Sie müssen den Namen des Profils später im Eintrag
TGeb Anbieterprofil
von LLcr eintragen.
- Verlassen Sie "Anbieter und Tarife" mit "Schließen".
- Beenden Sie TGeb über den Menüpunkt "Gespräch > Programm
beenden". Das Programm speichert jetzt Ihre Einstellungen im
TGeb-Programmverzeichnis
in der Datei
TGeb.ini.
Wenn Sie später Anbieter hinzunehmen oder ausschließen wollen, müssen Sie
diese Schritte wiederholen.
Sie können zur Ermittlung des günstigsten Anbieters die Gesprächsdauer der
in der Vergangenheit geführten Telefonate heranziehen. In diesem Fall müssen
Sie die Protokollierung in LANmonitor aktivieren. Diese Einstellung ist nur
dann sinnvoll, wenn ein Rechner (fast) immer eingeschaltet ist. Anderenfalls können
Sie dieses Kapitel überspringen.

Wenn Sie jetzt im LANmonitor die Protokollierung aktivieren, denken Sie
daran, dass sie frühestens in einem Monat ausreichend viele Daten haben, um sie
für die Berechnung der Tarife heranzuziehen:
- Rufen Sie das Programm LANmonitor im Dialog auf.
- Wählen Sie in "Gerät > Eigenschaften" die Karteikarte
"Protokoll" und aktivieren Sie die Protokollierung aller
Verbindungen. Wählen Sie die Einstellung "Eine Datei für jeden Monat
anlegen", denn sie ist ein guter Kompromiss zwischen Dateigröße und
Anzahl der Dateien. Aber auch die beiden anderen Einstellungen "Eine
Datei für jeden Tag anlegen" oder "Eine Datei mit folgendem Namen
anlegen ..." sind für LLcr zulässig.
- Speichern Sie die Einstellungen mit "OK".
- Führen Sie einige Telefonate und kontrollieren Sie mit LANmonitor in
"Gerät > Eigenschaften > Protokoll > Anzeigen", ob die
Protokolldateien
im Verzeichnis
C:\Programme\LANCOM\LANmonitor\log\
vorhanden sind.
- Um die Protokolle in LLcr zu verwenden, müssen sie dies später
in LLcr bei
Gespraechsdauer lesen von
eintragen.
Auch wenn Sie viele Telefonate protokolliert haben, ist das für LLcr kein
Problem. Auf einen Pentium mit 533 Mhz läuft LLcr etwa zwei Minuten plus eine
Minute für je 6.000 Telefonate (getestet bis 100.000 Telefonate).
Bevor Sie weiterlesen, sichern Sie die aktuelle Konfiguration des Routers so, wie sie es sonst auch machen.
Falls Sie normalerweise keine Sicherung machen - jetzt ist der richtige
Zeitpunkt gekommen.
Die Inbetriebnahme von LLcr wird in den drei Kapiteln
Testbetrieb,
Echteinsatz
und
Automatikbetrieb
sehr ausführlich beschrieben. Dabei gehe ich davon aus, dass Sie einen
Tftp-Client einsetzen. Ansonsten müssen Sie sich noch mit dem Kapitel
LLcr ohne Filetransferprogramm Tftp beschäftigen.
Wenn Ihnen das alles zu lange dauert ...

... können es natürlich auch mit folgender Kurzbeschreibung versuchen:
- Rufen Sie LLcr auf. Der Arbeitsbereich ist leer. Die
Statusampel ist aus.
- Erstellen Sie mit dem Button "Neu" eine neue Initialisierungsdatei.
Der Arbeitsbereich ist jetzt gefüllt. Die Ampel zeigt gelb.
- Wenn Ihr Internetprovider einen Proxy vorschreibt, müssen Sie
Http Proxy Host
und
Http Proxy Port
füllen. Für die Onlinehilfe klicken Sie auf den grünen OK-Haken
vor dem Eintrag.
-
Scrollen Sie im Arbeitsbereich nach unten. Tragen Sie bei
IP-Nummer des Routers und ggf.
Passwort des Routers
die IP-Adresse und ggf. das Passwort Ihres Routers ein.
- Klicken Sie bei
Konfiguration lesen von
den Button "router" an.
- Setzen Sie auch
Konfiguration schreiben in
auf "router".
-
Scrollen Sie im Arbeitsbereich weiter nach unten.
Tragen Sie bei
Eigene Vorwahl
Ihre Vorwahlnummer ein.
- Wenn die Statusampel immer noch gelb zeigt, ist Ihre Konfiguration noch nicht
fehlerfrei. Scrollen Sie durch den Arbeitsbereich. Mindestens ein Eintrag
zeigt einen gelben Achtung-Button. Klicken Sie ihn an und beseitigen Sie das
Problem. Klappt nicht? Pech gehabt! - Lesen Sie bei
Testbetrieb
weiter.
- Jetzt zeigt die Ampel grün. Starten Sie mit dem Button
"Ausführen" die Verarbeitung.
Es wird ein ausführliches Protokoll mit dem Ablauf der Verarbeitung
angezeigt. Das Programm lädt die Telefontarife aus dem Internet. Dann
startet TGeb und ermittelt die Telefontarife. Das dauert eine Weile. Zuletzt
berechnet LLcr die günstigsten Anbieter. Wenn LLcr
am Ende in einer Hinweisbox meldet: "Die Verarbeitung wurde fehlerfrei
beendet" - meinen Glückwunsch - Sie haben gerade die Least-Cost Tabelle
Ihres Routers gefüllt.
- Wenn statt dessen die Ampel rot zeigt und die Verarbeitung mit einer Fehlermeldung
endet - grämen Sie sich
nicht - Ihnen geht es nicht schlechter als anderen. Lesen Sie bei
Testbetrieb
weiter.
Im Testbetrieb prüfen Sie, ob alles funktioniert.
- Rufen Sie LLcr auf. Der Arbeitsbereich ist leer und die
Ampel ist aus.
- Erstellen Sie mit dem Button "Neu" oder im Menü "
Datei > Neu" eine neue Initialisierungsdatei.
Wenn noch keine Initialisierungsdatei im aktuellen Verzeichnis vorhanden war, erhält diese
Datei den Namen
LLcr_1.ini.
Die Ampel zeigt gelb.
- Scrollen Sie zum Eintrag
Eigene Vorwahl
und tragen Sie dort Ihre Vorwahlnummer ein. Mit diesen Einstellungen können Sie LLcr
sofort ohne Router testen. Es gibt fünf Ausnahmen:
- Wenn die Statusampel immer noch gelb zeigt, ist Ihre Konfiguration noch nicht
fehlerfrei. Scrollen Sie durch den Arbeitsbereich. Mindestens ein Eintrag
zeigt einen gelben Achtung-Button. Klicken Sie ihn an und beseitigen Sie das
Problem. Wenn Sie den Fehler nicht finden
können, geht es weiter beim
Support.
- Die Ampel zeigt jetzt grün. Starten Sie mit dem Button
"Ausführen" oder im Menü "
Datei > Ausführen" die Verarbeitung. Das Programm lädt die aktuelle
TGeb-Tarifdatei. Dann
startet TGeb und ermittelt die Telefontarife. Das dauert eine Weile. Zuletzt
berechnet LLcr die günstigsten Anbieter und erzeugt im
LLcr-Arbeitsverzeichnis
die Ausgabedateien. Ihr Inhalt ist noch nicht relevant. Wenn dabei ein
Fehler auftritt, wird eine Fehlermeldung angezeigt und die Ampel zeigt rot. Schauen Sie
bei
Offene Punkte und bekannte Probleme nach. Wenn Sie den Fehler nicht finden
können, geht es weiter beim
Support.
- Wenn Sie die Protokollierung der Telefonate im Monitorprogramm
LANmonitor
konfiguriert haben, können Sie dies jetzt testen. Dazu stellen Sie
Gespraechsdauer lesen von
mit dem Button "standard" auf C:\Programme\LANCOM\LANmonitor\Log\*.log
oder mit dem Button "..." auf das Verzeichnis, in dem die Dateien
liegen. Starten Sie mit dem Button "Ausführen" wieder die Verarbeitung. Das Programm
analysiert jetzt zusätzlich die Protokolle und verwendet die Gesprächsdauern zur Ermittlung
der günstigsten Anbieter je Zone. Wenn dabei ein Fehler auftritt, schauen
Sie bitte bei
Offene Punkte und bekannte Probleme nach. Wenn Sie den Fehler nicht finden
können, geht es weiter beim
Support.
- Jetzt müssen Sie die Least-Cost Tabelle
im
Router vorbereiten. Löschen Sie mit dem Konfigurationsprogramm
LANconfig
in der Least-Cost Tabelle des Routers alle Einträge, die LLcr neu erzeugen soll,
oder schalten Sie bei diesen Einträgen den automatischen Rückfall
(Fallback) ein, damit
LLcr diese Einträge löscht. Falls Sie Einträge haben, die LLcr nicht
löschen soll, müssen Sie bei diesen Einträgen den automatischen
Rückfall
ausschalten! Aktivieren Sie im Konfigurationsbereich "Least-Cost-Router"
des Routers das Least-Cost-Routing für den Router, die a/b-Ports und die
LANCAPI. Speichern Sie diese Einstellung des Routers.
- Sichern Sie die geänderte Konfiguration des Routers mit dem
Konfigurationsprogramm
LANconfig
in eine Lcf-Datei. Legen Sie die Sicherung NICHT in das
Arbeitsverzeichnis von LLcr.
- Jetzt wechseln Sie wieder zu LLcr. Um die Least-Cost Tabelle für Ihren Standort
zu erstellen und um die Konfiguration des Routers auszulesen,
müssen Sie
Konfiguration lesen von
auf "router" stellen. Auch die Einträge
IP-Nummer des Routers und ggf.
Passwort des Routers
müssen gesetzt werden. Setzen Sie
Konfiguration schreiben in
noch NICHT auf "router". Dies geschieht erst im Echteinsatz.
- Starten Sie jetzt wieder die Verarbeitung und prüfen Sie
danach das
Ergebnis im Menupunkt "
Auswertung > LANcom-NeueRouterkonfiguration" mit dem Button "
Bearbeiten".
Das LANcom Anzeigeprogramm für Routerkonfigurationen wird gestartet. Unter
"Least-Cost-Router > Zeiten und Feiertage > Least-Cost-Tabelle"
finden Sie die erzeugten Einträge. Wenn der Button "
Bearbeiten"
in LLcr nicht aktiviert werden kann, haben Sie das Konfigurationsprogramm
LANconfig
nicht richtig installiert.
Unter dem Menupunkt "
Auswertungen > LLcr-Langliste" finden Sie eine Auswertung zur erzeugten
Least-Cost-Routing-Tabelle.
Falls die Ampel stattdessen rot zeigt und die Verarbeitung mit einer
Fehlermeldung endet, schauen Sie bitte bei
Offene Punkte und bekannte Probleme nach. Wenn Sie den Fehler nicht finden
können, geht es weiter beim
Support.
- Jetzt passen Sie die Einstellungen zur Least-Cost-Tabelle an. Damit
steuern Sie den Umfang der erzeugten Least-Cost Tabelle für den Router. Wenn Sie
die Werte aus der Initialisierungsdatei beibehalten wollen, haben Sie den
Testbetrieb erfolgreich abgeschlossen. Ansonsten können Sie mit folgenden
Einträgen spielen:
- Mit dem Eintrag
Feiertage
können Sie die Feiertagstabelle des Routers automatisch füllen.
- Es geht jetzt so lange bei den drei
letzten Schritten weiter, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Spätestens hier sollten Sie in LLcr Ihre Initialisierungsdatei mit dem
Button "Speichern" oder mit dem Button "Speichern
unter" (Menü "
Datei > Speichern")
oder "
Datei > Speichern unter") einmal speichern.
Nun wird es spannend. Für den Echteinsatz sind folgende Schritte
erforderlich:
- Stellen Sie in LLcr den Eintrag
Konfiguration schreiben in
auf "router".
- Starten Sie die Verarbeitung.
LLcr schreibt jetzt zusätzlich die geänderte Konfigurationsdatei wieder in
den Router.
- Starten Sie das Monitorprogramm
LANmonitor,
um zu sehen, welche Telefonnummern der Router wählt.
- Schon telefoniert?
Um den 0190/900-Blocker zu aktivieren, müssen Sie einige Einträge ändern.
Am einfachsten ist es, bei
Blockieren von Nummern
mit dem Auswahl-Button eine der Standardeinstellungen auszuwählen. Danach müssen Sie
nur noch eine Ihrer eigenen Telefonnummern ohne Vorwahl bei
Vor blockierte Nummer stellen
eintragen. Fertig.
Sie wollen diese Einstellungen von Hand ändern? Dann sollten Sie sich zuvor noch einmal
vergegenwärtigen, wie das Least-Cost-Routing-Modul des Routers arbeitet.
- Das Least-Cost-Routing-Modul kann in einer Tabelle bis zu 256 Einträge speichern. Jeder Eintrag enthält eine Vorwahl mit ein bis
fünf Ziffern. Zu jeder Vorwahl ist kann man u.a. festlegen, für welche
Wochentage und für welche Uhrzeit diese Vorwahl gelten soll. Der Begriff
Vorwahl bezieht sich hier auf die ersten Ziffern der gewählten
Telefonnummer.
- Bei jeder gewählten Telefonnummer prüft das
Least-Cost-Routing-Modul, ob
dazu eine Vorwahl in der Tabelle vorhanden ist. Dabei werden nur die
Vorwahlen berücksichtigt, bei denen der Wochentag und die Uhrzeit passen.
Von diesen Vorwahlen wird diejenige verwendet, bei der von links nach rechts
die meisten Ziffern lückenlos mit der gewählten Nummer übereinstimmen. Dabei spielt die Position
der Vorwahl in der Tabelle keine Rolle. Nur wenn mehrere gleiche Vorwahlen vorhanden sind, wird die erste
Vorwahl verwendet.
LLcr kann mit folgenden Argumenten aufgerufen werden:
- "LLcr.exe /OPEN LLcr_xxxxxx.ini"
öffnet die angegebene Initialisierungsdatei beim Programmstart.
LLcr_xxxxxx.ini ist der Name der LLcr-Initialisierungsdatei.
- "LLcr.exe /OPEN LLcr_xxxxxx.ini /RUN" öffnet
die angegebene Initialisierungsdatei und startet die Verarbeitung.
- "LLcr.exe /OPEN LLcr_xxxxxx.ini /RUN /EXIT"
öffnet die angegebene Initialisierungsdatei, startet die Verarbeitung und
beendet LLcr, wenn die Verarbeitung fehlerfrei war.
- "LLcr.exe /OPEN LLcr_xxxxxx.ini /RUN /EXIT
/SILENT" öffnet die angegebene Initialisierungsdatei, startet die
Verarbeitung und beendet LLcr in jedem Fall.
Die Reihenfolge und Groß/Kleinschrift der Argumente sind beliebig.
Beim Programmende liefert LLcr einen Return-Code zurück. Nur bei 0 wurde das
Programm fehlerfrei beendet.
- 0 = fehlerfreies Programmende.
- 1 = Fehler im Programmcode.
- 7 = Fehler beim Start der Laufzeitumgebung.
- 9 = Fehler in der Anwendung.
- Alle anderen Return-Codes sind ungeplant und damit Fehler in der
Anwendung.
Sie können den Update der Least-Cost Tabelle unter Windows NT/2000 automatisieren. Wenn
der Internet-Explorer installiert ist, fügen Sie unter "Arbeitsplatz > Geplante Vorgänge > Geplanten Task
hinzufügen > Durchsuchen" einen neuen Task mit der Anwendung
"C:\Programme\LLcr\LLcr.exe /OPEN LLcr_xxxxxx.ini /RUN /EXIT
/SILENT" hinzu (LLcr_xxxxxx.ini ist der Namen Ihrer
LLcr-Initialisierungsdatei). Als Arbeitsverzeichnis geben Sie unter
"Ausführen in:" das Verzeichnis mit der LLcr-Initialisierungsdatei
an. Die anderen Eintragungen sind beliebig.
Falls Sie keinen Tftp-Client verwenden, müssen Sie die Arbeit des
Filetransferprogramms Tftp übernehmen.
- Zuerst speichern Sie die Konfiguration des Routers mit dem
Konfigurationsprogramm
LANconfig
in einer Lcf-Datei. Der Dateiname ist beliebig, solange er mit ".lcf"
endet. Speichern Sie diese Datei NICHT im
Arbeitsverzeichnis von LLcr.
- Im Programm LLcr wählen Sie in
Konfiguration lesen von
mit dem Button "..." die Lcf-Datei aus, die sie gerade
gespeichert haben. Zusätzlich muss
Inhalt der Konfigurationsdatei
auf "vollständig" stehen, damit die neue Routerkonfiguration
vollständig in die Lcf-Datei
LLcr_neu.lcf
geschrieben wird.
- Dann können Sie mit dem Button "Ausführen" die Verarbeitung
starten. Wenn die Verarbeitung fehlerfrei beendet wurde, dann steht die neue Konfiguration in der Datei
LLcr_neu.lcf
im
LLcr-Arbeitsverzeichnis.
- Jetzt können Sie die Konfiguration des Routers mit dem
Konfigurationsprogramm
LANconfig
aus der Datei
LLcr_neu.lcf
in den Router schreiben.
Übersicht
Inbetriebnahme
Dialogbeschreibung
Steuerung
Verzeichnisse, Dateien usw.
Unterstützung
Historie
Entwicklung und Test